Das Exponat des Monats April

Sobald der Winter sein Regiment beendet hatte, war es früher ab Josefi (19. März) an der Zeit, im Moor wieder Brenntorf zu stechen. Mit einem Torfkarren, beladen mit meist handgeschmiedetem Werkzeug, ging es in die Filzen.

Das Werkzeug waren ein Torfspaten ( Bayer. Grabscheit ), mit dem der Stich senkrecht abgelängt wurde und das Torf- oder Stichmesser, mit dem die Torfstücke waagrecht und einmal senkrecht herausgeschnitten wurden. Helmut Weißenbacher, der bei dieser Arbeit zu sehen ist, war wie sein Vater Max ein erfahrener und  fleißiger Torfstecher, weshalb Küche und Stube das ganze Jahr über nie kalt wurden.

In der Abteilung Handtorfstich des Museums ist ein umfassender Bestand von Torfstichwerkzeug aus ganz Bayern zu sehen.

Text Claus-Dieter Hotz
Torfmesser und Torfspaten

Torfmesser und Torfspaten

Handgeschmiedet

Handgeschmiedet

Torfmesser und Torfspaten

Torfmesser und Torfspaten

Torfstich

Helmut Weißenbacher aus Rottau bei der Arbeit

Torfstich

Torfstich ist eine präzise Arbeit

Abtransport

Abtransport

Frische Torfsoden

Frische Torfsoden

 

Über Ekkehard Barchewitz

Ich arbeite ehrenamtlich für den Museumsverein Torfbahnhof Rottau e.V. Mich interessieren die Themen: Soziale Medien, Bürgerengagement und Bürgerschalftliche Teilhabe und Technik, egal ob alt oder neu...
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